Aktuelle Aktivitäten:
Illegales Mineraliensammeln am Weißeck
Lungau
- Zederhaus: Bei der Salzburger Berg- und Naturwacht, Bezirkseinsatzgruppe Lungau, ging am
28.7.2006 der Hinweis ein, dass am Weißeck, Gemeinde Zederhaus, Mineraliensammler illegal
Sprengungen vornehmen. 10 Naturschutzwacheorgane begaben sich sofort in das betroffene
Gebiet, konnten die Mineraliensammler aber nicht mehr antreffen. Aufgrund von
Zeugenaussagen hatten die beeideten Naturschutzwacheorgane allerdings eine genaue
Personenbeschreibung. Somit konnten am Abend zwei Mineraliensammler beide
60jährige Lungauer -ausgeforscht werden. Die beiden erwartet eine Anzeige wegen
Übertretung des Naturschutzgesetzes. Das alpine Ödland ist vollkommen geschützt,
sämtliche Eingriffe untersagt. [Mehr...]
Die Täter wurden wegen des illegalen Mineralienabbaues rechtskräftig bestraft.
Gegen einen der Naturwacht-Mitarbeiter haben die Täter (Oskar Huber und Alois Pfeifenberger) in einem Rundumschlag beim Landesgericht Salzburg eine 20.000 Klage eingebracht! Nachdem nicht zuletzt wegen der rechtskräftigen Bestrafung die Tat bewiesen ist, wurde die Klage auch in 2. Instanz zurückgewiesen. Die Täter haben aufgrund ihrer Uneinsichtigkeit nun sämtliche Anwalts- und Gerichtskosten zu tragen (ca. 10.000!).
Es kann einfach nicht sein, dass einzelne Personen in der schönen Lungauer Bergwelt Löcher graben wie es ihnen passt. Kein Verständnis dafür gibt es auch deshalb, weil die illegal gewonnenen Mineralien dann vekauft werden (Internet, E-Bay, Mineralienbörsen etc.).
Übertretung der Pilzschutzverordnung und Widerstand gegen die
Staatsgewalt
Lungau Ramingstein: Ein Pongauer Pilzesammler wurde am 4.8.2006 von einem Naturschutzwacheorgan der Salzburger Berg- und Naturwacht angehalten, um das Gewicht der gesammelten Eierschwammerl zu kontrollieren (Anm.: erlaubt sind 2 kg). Er verweigerte sämtliche Auskünfte über seine Person, ebenso verhinderte er die Kontrolle seines Rucksackes. Daraufhin wollte der beeidete Berg- und Naturwächter den Rucksack, welcher sich bereits im Heck des Pajeros des Pongauers befand, aus dem Auto holen und beschlagnehmen. In diesem Moment drückte der Pilzesammler die Hecktüre zu und klemmte das Naturschutzwacheorgan kurz ein, gab ihm einen Rempler und flüchtete mit dem PKW. Die Berg- und Naturwacht forderte die Assistenz der Polizei an, welche den Mann schließlich stellen konnte. Der Mann wird wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt sowie erheblichen Überschreitens der erlaubten Sammelmenge angezeigt. Die Schwammerl wurden beschlagnahmt und einer gemeinnützigen Organisation zur Verfügung gestellt.
Am 20. Oktober 2006 hatte dieser Vorfall für den Täter ein gerichtliches Nachspiel. Er wurde zu drei Monaten bedingter Haft verurteilt. Siehe dazu auch den Zeitungsartikel der Salzburger Nachrichten [hier klicken...]
Säuberungsaktion der Berg- und Naturwacht St. Michael im dem Jugendrotkreuz [hier
klicken]
Errichtung eines Amphibienschutzzaunes in Seetal beim Seetaler See
Jedes Jahr im Frühjar zur Zeit der Amphibienwanderung zu den Laichplätzen am Seetaler
See werden zahllose Tiere beim Überqueren der Straße getötet. Daher hat die Berg- und
Naturwacht Lungau einen Amphibienschutzzaun errichtet. Die tägliche Betreuung wird vom
Einsatzgruppenleiter Oberförster Ing.
Manfred Bieber gemeinsam mit seinen Kameraden durchgeführt. Dabei
werden in einem Zeitraum von 6 Wochen über 1.200 Amphibien über die Straße getragen und
so vor dem Überfahren gerettet.
Auch die Kinder der Volksschule Seetal halfen 2006 fleißig mit, die durch den
Straßenverkehr gefährdeten Amphibien unter Anleitung von Hans Reifenstein
über die Straße zu tragen.

Amphibienschutzaktion Weißpriach
Gemeinsam mit den Damen um Frau Doppler Waltraud führt die Berg- und Naturwacht jedes
Frühjahr die Betreuung des Amphibienschutzzaunes durch. Durchschnittlich werden jährlich
fast 10.000 Amphibien (Frösche, Molche etc.) in den aufgestellten Eimern entlang der
Zaunes eingesammelt und über die Straße getragen. Dadurch wurden sie vor dem Überfahren
bewahrt. Vor etlichen Jahren wurden ohne Amphibienschutzzaun noch tausende Tiere getötet.
Nun können die Tiere die Laichplätze sicher erreichen.


Überwachung des Brutplatzes des Rotsternigen Blaukehlchen am Obertauern
Jährlich zur Brutzeit des Rotsternigen Blaukehlchen (ca. Anfang Juni bis Anfang August) ist es notwendig, das Naturschutzgebiet Hundsfeldmoor besonders zu schützen, um den seltenen Vogel bei der Brut nicht zu stören. Die ehrenamtlichen Organe der Berg- und Naturwacht stehen am Eingang zum Naturschutzgebiet und klären die Besucher über die Schutzvorschriften auf. Helfen Sie bitte mit, diese seltene Tierart zu erhalten, indem Sie die gekennzeichneten Wegen nicht verlassen und Hunde an die Leine nehmen! Weitere Informationen dazu finden Sie auf www.blaukehlchen.at.

Wilderei aufgedeckt
MUHR (SN vom 21.7.2003). Aufsehen erregte ein Fall von Wilderei in Muhr im
Lungau: Ein geköpfter Rothirsch wurde vor wenigen Tagen in einem Bach gefunden. Nach
Angaben der Gendarmerie St. Michael wies das acht Jahre alte Wildtier einen Einschuss auf.
Mitarbeiter der Salzburger Berg- und Naturwacht hatten den Kadaver im Jagdgebiet von Muhr im "Zoponitzengraben" gefunden. Wilderer dürften den Hirsch während der Schonzeit erlegt haben. Von den Tätern fehlt bisher jede Spur.
Im Zuge weiterer Ermittlungen durch die Bezirkshauptmannschaft Tamsweg und den
Gendarmerieposten St. Michael konnte in der Nähe einer Jagdhütte, unter einem
Fichtenstamm versteckt, das Haupt des Zehnenders aufgespürt werden. Der Wert des erlegten
Hirsches beträgt 3000 Euro. Nach Abschluss der Erhebungen soll Anzeige erstattet werden.
http://www.salzburg.com/servlet/scom2/searchresult?xm=475754&res=0

"Neue Mitarbeiter für Berg- und Naturwacht angelobt
Die Berg- und Naturwacht erfreut sich steigender Beliebtheit. Die Mitglieder haben als beeidete Landeswacheorgane die Hauptaufgabe, die Bevölkerung über Sinn und Notwendigkeit der naturschutzrechtlichen Bestimmungen zu informieren. Darüber hinaus sind sie auch berechtigt, Gepäcksstücke zu durchsuchen und widerrechtlich angeeignete Gegenstände (z. B. Pilze, Mineralien) in Beschlag zu nehmen. Heuer haben sich wieder drei Personen aus dem Lungau für diese Aufgabe ausbilden lassen und sind zur Prüfung angetreten. Aufgrund des umfangreichen Wissens über die Natur und die maßgeblichen gesetzlichen Bestimmungen bestanden alle drei Anwärter die Prüfung mit Auszeichnung. Die neuen Naturschutzorgane sind: Gabriele Hörl, Johann Ferner, Josef Walcher jun. (alle Einsatzgruppe St. Michael).
Gewässersäuberungsaktion entlang der Mur am Samstag, 12.4.2003:
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Die Personen
Geschützte Objekte bzw.
Gebiete
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